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Aktuelles
Johann Hinnemann - Krüsterhof Dressurstall

Hengstschauen in Wickrath und Albachten

Aller guten Dinge sind Vier!
... und ein Kommentar vom Reitmeister dazu

Wickrath und Albachten lauteten die Stationen des ersten März-Wochenendes und in beiden Fällen war Youngster-Power unter dem Sattel angesagt!

Die traditionelle Hengstschau beim Rheinischen Pferdestammbuch in Wickrath ist alljährlich Ehrensache für Steffi, die hier ihre Wurzeln hat. Mit dem charmanten Belissimo-Sohn Belvedere geriet die Schau am Samstagnachmittag zu einer echten Freude. Seit seiner Sattelkörung im Herbst gewinnt der bildschöne und noble Dunkelfuchs mit jedem seiner öffentlichen Auftritte neue Fans hinzu. Und es sind nicht nur weibliche Fans, wie man meinen könnte. Ganz wie der Vater Belissimo funktioniert der vierjährige Belvedere ganz einfach unterm Sattel und schnurrt geradezu durch die Halle. Kein Wunder, daß Steffi den charmanten Beau nur zu gern mit auf Reisen nimmt!

Unterstützt wurden die beiden durch den dreijährigen Fendi unter dem Sattel von Martin Pfeiffer. Der noch sehr jugendliche und feine Feinrich-Sohn von der Oldenburger Körung war noch nicht oft ausserhäusig unterwegs. Das glaubt man allerdings kaum. "Wir stehen noch beim Transporter, da steigt der Martin auf's Pferd und reitet einfach ins Dunkel davon!", staunt Steffi. Martin quittiert es mit einem fröhlichen Grinsen. "Unerschrocken" lautet Fendis zweiter Name und genau so präsentierte sich der noch sehr jugendliche Rappe seinen Fans. Ein souveränerer Auftritt für so einen jungen Hengst. Beeindruckend unerschrocken. Fendi eben.

Der Dritte im Bunde an diesem Abend war Valentino Rossi, der eindrucksvolle Veneno-Sohn aus der Vollschwester des Fürst Piccolo. Imposante Grundgangarten und ein hervorragendes Interieur zeichneten den kapitalen Hengst von Beginn an aus. Mittlerweile reift er unter dem Sattel schwungvoll und in Selbsthaltung getragen zu einem vielversprechenden Youngster mit Rundum-Ausstattung für das Viereck.

Am Sonntag ging es dann ins Münsterland nach Westfalen zu Familie Holkenbrink. Alljährlich ist die Hengstschau in Albachten ein furioses Event, bei dem selbst die mitunter etwas zurückhaltenden Westfalen in Wallungen geraten. Dank der Zusammenarbeit mit der Station Holkenbrink und der beiden Hengste Indianapolis und Valentio Rossi waren wir mit von der Partie.
Ganz dicht am Publikum stellt eine Sechziger Halle durchaus eine Herausforderung dar für junge und jüngste Hengste. Mit seinen gerade drei Jahren gehört auch Indianapolis zu den Jüngsten und liess sich dennoch nicht beeindrucken. Ausdrucksvoll und fein zu reiten präsentierte er sich dem begeisterten Publikum. Es waren zwei gelungene Auftritte, mit denen der Krüsterhof sich auch in Albachten empfahl. Der bereits routiniertere Valentino Rossi hinterliess auch im Münsterland mit seinen knapp vier Jahren eine echte Duftmarke:
Kraftvoll bergauf und ausdrucksvoll , die Dressurpferdeprüfungen können kommen!

Auch der "Chef" verfolgt das Geschehen aus der Ferne. Mittlerweile stehen die Fotos zu den Veranstaltungen im Netz und Reitmeister Hinnemann äussert sich höchst zufrieden aus dem sonnigen Kalifornien dazu:

"Hengstschau und altersgerechte Dressurausbildung gehen nicht unbedingt immer Hand in Hand. Gerade wenn es sich um Remonten handelt:
Drei- und Vierjährige Pferde.
Das dürfen wir alle nicht vergessen.

Wenn ich diese Bilder sehe, bin ich wirklich stolz auf mein Team! Das ist Dressurreiterei und Ausbildung auf dem richtigen Weg!
Valentino ist der geborene Eyecatcher - da guckt man natürlich als erstes hin. Trotzdem haben die Trabfotos aller Pferde eines gemeinsam:
die natürliche Korrespondenz von Vorder- und Hinterbein in allen Phasen. Ein simpler und sichtbarer Ausdruck von gesunder Rückentätigkeit, die den Bewegungsablauf von hinten nach vorn durchs Pferd lässt. Selbst den jüngsten Dreijährigen, Indianapolis und Fendi, ist das deutlich sichtbar. Natürliche, unverfälschte Grundgangarten, Takt und Losgelassenheit.
Bei allen Pferden ist das Genick stets der höchste Punkt, alle Pferde, auch die Jüngsten, sind sichtbar "vor" dem Reiter.

Man soll die Damen ja nicht zu sehr verwöhnen, aber hier habt ihr euch ein grosses Lob vor anspruchsvoller Kulisse verdient! Ich werde dafür sorgen, dass diese Bilder auch auf meiner Seite des Atlantiks Verbreitung finden!"

Vielen Dank an Mirka Nilkens und LL-Foto für die tollen Bilder!

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